Current guidance, what’s still evolving, and where the biggest risks are emerging for payroll teams using SAP and SAP SuccessFactors.
Zusammenfassung • 6 Minuten Lesezeit
Nach den aktuellen Leitlinien der ATO wird erwartet, dass sich das australische „Super Guarantee“-System (SG) ab dem 1. Juli 2026 grundlegend ändern wird.
Es wird erwartet, dass sich „Payday Super“ ändern wird:
Für viele Arbeitgeber dürfte dies dazu führen, dass langjährige Sicherheitspuffer abgebaut werden und möglicherweise neue zeitkritische Compliance-Risiken entstehen.
Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die aktuellen Empfehlungen der ATO und die Branchenrichtlinien, wobei die Bereiche hervorgehoben werden, auf die Kunden von SAP und SAP SuccessFactors besonders achten sollten.
Unterlagen der ATO deuten darauf hin, dass SG-Beiträge voraussichtlich zeitgleich mit den Löhnen und Gehältern und nicht vierteljährlich gezahlt werden sollen.
Es wird erwartet, dass sich die Sozialversicherungsabgaben dadurch von einer regelmäßigen Verpflichtung zu einer ereignisabhängigen Verpflichtung wandeln, die an jeden Lohn- und Gehaltsabrechnungslauf geknüpft ist.
Nach dem derzeitigen System lassen sich Lücken wie fehlende Rentenversicherungsdaten bei neuen Mitarbeitern oft nachträglich beheben, sofern die Sozialversicherungsbeiträge bis zum Quartalsende gezahlt werden. Im Rahmen des vorgeschlagenen „Payday Super“-Modells dürften sich diese Spielräume deutlich verringern.
Bei neuen Mitarbeitern müssen die Rentenversicherungsdaten möglicherweise rechtzeitig vor der ersten Gehaltsabrechnung erfasst und überprüft werden – unabhängig davon, ob die Gehaltsabrechnung wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich erfolgt.
Die Zahlung der Superannuation bei jedem Gehaltszyklus kann sich ebenfalls auf den Cashflow auswirken, da die Superannuation-Zahlungen vorgezogen werden, anstatt sie vierteljährlich gebündelt zu leisten.
Das reicht möglicherweise nicht aus, um die Zahlung auszulösen. Nach den bisherigen Vorgaben ist davon auszugehen, dass die SG-Beiträge innerhalb von 7 Werktagen nach dem Zahltag bei der Pensionskasse des Arbeitnehmers eingehen.
Verzögerungen, die durch Clearingstellen, manuelle Bearbeitungsprozesse oder Datenprobleme verursacht werden, könnten zu möglichen Strafzahlungen führen.
Dadurch verkürzt sich der Zeitrahmen für die Erkennung und Behebung von Fehlern erheblich, und die Abhängigkeit von präzisen, durchgängigen Abrechnungs- und Zahlungsprozessen nimmt zu.
Was bisher eine operative Verzögerung war, kann zu einem Compliance-Risiko werden, das mit jedem Zahlungsvorgang verbunden ist.
Nach den derzeitigen Leitlinien soll die Berechnung des SG künftig stärker an die gesetzlich festgelegten Definitionen der qualifizierten Einkünfte (QE) angelehnt werden.
Dies dürfte Unternehmen dazu veranlassen, zu überprüfen, wie Lohnbestandteile in der Lohnabrechnung definiert, klassifiziert und zugeordnet werden.
Personalabrechnungsteams möchten möglicherweise:
Diese Änderung kann das Compliance-Risiko erhöhen, da eine falsche Einstufung zu einer systematischen Unter- oder Überzahlung der Sozialversicherungsbeiträge führen kann – und nicht nur zu vereinzelten Fehlern.
Laut dem Branchenbericht „2025 Payroll“ der Australian Payroll Association Industry Reportnennen viele Lohnbuchhaltungsteams bereits jetzt das Verfolgen und Auslegen von Rechtsvorschriften als große Herausforderung. Es wird erwartet, dass „Qualifying Earnings“ den Bedarf an klareren, besser überprüfbaren Definitionen von Lohnbestandteilen erhöhen wird.
Bisherige Leitlinien deuten darauf hin, dass die STP-Berichterstattung eine zentrale Rolle bei der Transparenz der Compliance spielen wird.
Abweichungen zwischen Lohnabrechnungen, STP-Daten und Zahlungen an die Rentenkasse können früher erkannt werden, wodurch potenzielle Compliance-Probleme besser sichtbar werden.
Da die Transparenz hinsichtlich der Compliance-Vorgaben nun zeitnaher zu jedem Zahlungsvorgang gegeben ist, können Probleme, die früher erst später behoben wurden, nun ein unmittelbares Risiko darstellen.
Es ist davon auszugehen, dass genaue, konsistente und überprüfbare STP-Daten bei jeder Gehaltsabrechnung an Bedeutung gewinnen werden – nicht nur zum Quartalsende.
In den Leitlinien der ATO werden mögliche Sanktionen dargelegt, wenn die SG-Verpflichtungen nicht innerhalb der vorgeschriebenen Fristen erfüllt werden.
Angesichts kürzerer Fristen und einer besseren Transparenz der Berichterstattung könnten Compliance-Risiken akuter und weniger verzeihlich werden.
Einige technische und systembezogene Details sind noch nicht endgültig festgelegt, darunter:
Die allgemeine Richtung wird jedoch immer deutlicher.
Es wird erwartet, dass Payday Super die Transparenz in Bezug auf die Einhaltung von Vorschriften näher an die Lohn- und Gehaltsabrechnung heranführt, die Abhängigkeit von korrekten Daten erhöht und die Fehlerquote verringert.
„Payday Super“ wird voraussichtlich die Art und Weise verändern, wie die Rentenbeiträge berechnet, gemeldet und gezahlt werden, und damit strengere Fristen sowie neuen Druck hinsichtlich der Einhaltung von Vorschriften für die Lohnbuchhaltung mit sich bringen.
Es gibt fünf praktische Bereiche, die Unternehmen, die ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung über SAP abwickeln, derzeit vielleicht überprüfen sollten, darunter:
Dieser Leitfaden für Lohnbuchhaltungsteams enthält anschauliche Erläuterungen und praktische Checklisten, die dabei helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und sich auf die richtigen nächsten Schritte zu konzentrieren.
Seit über 25 Jahren unterstützt SpinifexIT australische SAP-Kunden bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften – von den Jahresendabrechnungen über Single Touch Payroll (STP) bis hin zu Payday Super.
Easy STP erweitert, um „Payday Super“ sowohl für bestehende als auch für neue Kunden zu unterstützen; die Funktion wird kurz nach der Veröffentlichung durch SAP verfügbar sein. So wird sichergestellt, dass Unternehmen auch bei sich ändernden Anforderungen die gesetzlichen Vorgaben einhalten können.
Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen auf der Grundlage der aktuellen Leitlinien der ATO vom 18. Februar 2026 und stellt keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung dar.
Inhaltsverzeichnis
Aktuelle Leitlinien, was sich noch in der Entwicklung befindet und wo sich die größten Risiken für Personalabrechnungsteams abzeichnen, die SAP und SAP SuccessFactors einsetzen.
Veröffentlicht am 2. März 2026
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung • 6 Minuten Lesezeit
Nach den aktuellen Leitlinien der ATO wird erwartet, dass sich das australische „Super Guarantee“-System (SG) ab dem 1. Juli 2026 grundlegend ändern wird.
Es wird erwartet, dass sich „Payday Super“ ändern wird:
Für viele Arbeitgeber dürfte dies dazu führen, dass langjährige Sicherheitspuffer abgebaut werden und möglicherweise neue zeitkritische Compliance-Risiken entstehen.
Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die aktuellen Empfehlungen der ATO und die Branchenrichtlinien, wobei die Bereiche hervorgehoben werden, auf die Kunden von SAP und SAP SuccessFactors besonders achten sollten.
Unterlagen der ATO deuten darauf hin, dass SG-Beiträge voraussichtlich zeitgleich mit den Löhnen und Gehältern und nicht vierteljährlich gezahlt werden sollen.
Es wird erwartet, dass sich die Sozialversicherungsabgaben dadurch von einer regelmäßigen Verpflichtung zu einer ereignisabhängigen Verpflichtung wandeln, die an jeden Lohn- und Gehaltsabrechnungslauf geknüpft ist.
Nach dem derzeitigen System lassen sich Lücken wie fehlende Rentenversicherungsdaten bei neuen Mitarbeitern oft nachträglich beheben, sofern die Sozialversicherungsbeiträge bis zum Quartalsende gezahlt werden. Im Rahmen des vorgeschlagenen „Payday Super“-Modells dürften sich diese Spielräume deutlich verringern.
Bei neuen Mitarbeitern müssen die Rentenversicherungsdaten möglicherweise rechtzeitig vor der ersten Gehaltsabrechnung erfasst und überprüft werden – unabhängig davon, ob die Gehaltsabrechnung wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich erfolgt.
Die Zahlung der Superannuation bei jedem Gehaltszyklus kann sich ebenfalls auf den Cashflow auswirken, da die Superannuation-Zahlungen vorgezogen werden, anstatt sie vierteljährlich gebündelt zu leisten.
Das reicht möglicherweise nicht aus, um die Zahlung auszulösen. Nach den bisherigen Vorgaben ist davon auszugehen, dass die SG-Beiträge innerhalb von 7 Werktagen nach dem Zahltag bei der Pensionskasse des Arbeitnehmers eingehen.
Verzögerungen, die durch Clearingstellen, manuelle Bearbeitungsprozesse oder Datenprobleme verursacht werden, könnten zu möglichen Strafzahlungen führen.
Dadurch verkürzt sich der Zeitrahmen für die Erkennung und Behebung von Fehlern erheblich, und die Abhängigkeit von präzisen, durchgängigen Abrechnungs- und Zahlungsprozessen nimmt zu.
Was bisher eine operative Verzögerung war, kann zu einem Compliance-Risiko werden, das mit jedem Zahlungsvorgang verbunden ist.
Nach den derzeitigen Leitlinien soll die Berechnung des SG künftig stärker an die gesetzlich festgelegten Definitionen der qualifizierten Einkünfte (QE) angelehnt werden.
Dies dürfte Unternehmen dazu veranlassen, zu überprüfen, wie Lohnbestandteile in der Lohnabrechnung definiert, klassifiziert und zugeordnet werden.
Personalabrechnungsteams möchten möglicherweise:
Diese Änderung kann das Compliance-Risiko erhöhen, da eine falsche Einstufung zu einer systematischen Unter- oder Überzahlung der Sozialversicherungsbeiträge führen kann – und nicht nur zu vereinzelten Fehlern.
Laut dem Branchenbericht „2025 Payroll“ der Australian Payroll Association Industry Reportnennen viele Lohnbuchhaltungsteams bereits jetzt das Verfolgen und Auslegen von Rechtsvorschriften als große Herausforderung. Es wird erwartet, dass „Qualifying Earnings“ den Bedarf an klareren, besser überprüfbaren Definitionen von Lohnbestandteilen erhöhen wird.
Bisherige Leitlinien deuten darauf hin, dass die STP-Berichterstattung eine zentrale Rolle bei der Transparenz der Compliance spielen wird.
Abweichungen zwischen Lohnabrechnungen, STP-Daten und Zahlungen an die Rentenkasse können früher erkannt werden, wodurch potenzielle Compliance-Probleme besser sichtbar werden.
Da die Transparenz hinsichtlich der Compliance-Vorgaben nun zeitnaher zu jedem Zahlungsvorgang gegeben ist, können Probleme, die früher erst später behoben wurden, nun ein unmittelbares Risiko darstellen.
Es ist davon auszugehen, dass genaue, konsistente und überprüfbare STP-Daten bei jeder Gehaltsabrechnung an Bedeutung gewinnen werden – nicht nur zum Quartalsende.
In den Leitlinien der ATO werden mögliche Sanktionen dargelegt, wenn die SG-Verpflichtungen nicht innerhalb der vorgeschriebenen Fristen erfüllt werden.
Angesichts kürzerer Fristen und einer besseren Transparenz der Berichterstattung könnten Compliance-Risiken akuter und weniger verzeihlich werden.
Einige technische und systembezogene Details sind noch nicht endgültig festgelegt, darunter:
Die allgemeine Richtung wird jedoch immer deutlicher.
Es wird erwartet, dass Payday Super die Transparenz in Bezug auf die Einhaltung von Vorschriften näher an die Lohn- und Gehaltsabrechnung heranführt, die Abhängigkeit von korrekten Daten erhöht und die Fehlerquote verringert.
„Payday Super“ wird voraussichtlich die Art und Weise verändern, wie die Rentenbeiträge berechnet, gemeldet und gezahlt werden, und damit strengere Fristen sowie neuen Druck hinsichtlich der Einhaltung von Vorschriften für die Lohnbuchhaltung mit sich bringen.
Es gibt fünf praktische Bereiche, die Unternehmen, die ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung über SAP abwickeln, derzeit vielleicht überprüfen sollten, darunter:
Dies Leitfaden für Lohnbuchhaltungsteams bietet klare Erläuterungen und praktische Checklisten, um Risiken frühzeitig zu erkennen und sich auf die richtigen nächsten Schritte zu konzentrieren.
Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen auf der Grundlage der aktuellen Leitlinien der ATO vom 18. Februar 2026 und stellt keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung dar.
Easy STP ist die Lösung von SpinifexIT, die darauf ausgelegt ist, die heutigen Prozesse in den Bereichen Lohnabrechnung und Altersvorsorge zu unterstützen – und Unternehmen dabei zu helfen, sich auf die erhöhten Anforderungen von „Payday Super“ ab dem 1. Juli 2026 vorzubereiten.